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Three

Three

Der Nachteil an einem eigenen Garten inklusive Spielplatz ist, dass man ein wenig ausflugsfaul wird. Klar, man könnte auch durch einen der drei angrenzenden Parks, die Schönholzer Heide oder den Botanischen Garten Pankow spazieren oder den nahen Kinderbauernhof besuchen, aber Luxus macht ja eine wenig bequem, und warum sich sonntags durch Menschenmassen quälen, wenn man das alles unter der Woche in Ruhe genießen kann? Dann lieber unter dem Ahorn des Nachbarn sitzen, der dankenswerter Weise recht üppig auf unser Gelände ragt, und einen hübschen Rahmen für Blicke zum Himmel und seinen Flugzeugen bietet. Gestern war übrigens auch ein kleiner Meilenstein-Tag, denn nach zwei Jahren mit meinem Goldjungen (der am Mittwoch einen sonnigen und wunderschönen Geburtstag hatte), konnte ich erstmalig ungestört in seiner Gegenwart lesen, während er in der Sandkiste schaufelte und baggerte. Das sind so Momente, in denen man denkt, man kann auch ohne literarischen Welterfolg und zur Miete ziemlich zufrieden sein. (Aber der 30er-Jahre-Villa in der Parkstraße trauere ich trotzdem ein bisschen hinterher.)


Wie sich mein Sohn einmal um ein Buch prügelte

Diese Szenen sollten den Buchmarkt optimistisch stimmen:

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Oh, Land!

Diorama

Henry

Weide

Bauwagen

Scheune

Zicklein tränken, Kätzchen jagen – Kindchen glücklich.


Tweets des Monats Februar 2014

Egal wie intelligent du bist, wenn die Batterien der Fernbedienung leer sind, dann drückst du erstmal doppelt so stark auf die Tasten. - @O__eule__O 

Jemanden hinter’s Licht führen, um ihn im Dunkeln zu küssen. – @spaetabends

“Ein Kieselstein findet immer den Weg nach Hause, Papa.” - @mindwarp5

Kopf geschüttelt – Herz wieder gefunden. – @Himbeerbrise

die gedanken sind live. – @van_Roehlek

Eigentlich wollte ich dir sagen, was ich von dir halte, aber ich fand es dann lustiger, es dich nur spüren zu lassen. – @vergraemer

Elterliche Enttäuschung wird in liegengelassenen Pausenbroten gemessen. – @FrohmannVerlag

irgendwie ist hier doch auch alles gesagt. - @horsthundbrodt

 


Sonntags im Schilf

Schilf1

Schilf2

Schilf3

Eine Viertel Autostunde nördlich und wir sind im Schilf. Das Kind wirft Steine ins Fließ, lockt dämonisch schnarrende Schwäne an und tollt übermütig in der Februarsonne herum. Ich genieße jeden Tag, der mich ins neue Jahr trägt, immer weiter weg von den Zermürbungen des vergangenen Jahres. Ein wenig ziellos, aber frei, und mitunter formen sich schon neue Sätze, Situationen, Stimmungen für den Zweitling. Am Abend dann Besuch, neuerdings veganes Essen und seit langem mal wieder Rotwein. The good Life.


Tweets des Monats Januar 2014

Das Kind hat Leserechtschreibstärke. Reich wird es damit nicht. – @FrohmannVerlag

ich will die einzelheiten, die schattenseiten, die zweifel und den kuss. – @luzilla

Die Dummheit im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit. – @MannvomBalkon

Mal gespannt, wann sich der erste Modedesigner als schwul outet. – @HuckHaas

Es allen recht gemacht. Nun als einzige unzufrieden. – @DasBisschen

Er ist mit mir zu den Wasserfällen gefahren, hat mit mir geschlafen und wollte mich heiraten. - @Annalieder

Wie man gute Literatur erkennt: Wenn das Lesebändchen eine Zündschnur ist, dann ist das Buch ein Knaller. - @stporombka

Hätte Putin die Lammfellsohlen erfunden, würde ich ihn lieben. Aber ich hatte Glück. - @quarkkalibur

“Mir geht es nicht besser, mir geht es anders schlecht.” - @Steaklight

die sprache ist deiner nicht mächtig. – @van_Roehlek

 



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Preußin

Ich war die Hoffnung Preußens
590×646
The Exhaustion Archives


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