Kindheitssommer

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Leben

Cousins

Softeis, Pommes, Wasser. Vielleicht das Beste, das man seinem Kind mitgeben kann: Schöne Kindheitssommer. Und wie gut, dass es noch nichts von der Wehmut weiß, die einen an der Schwelle zum Herbst anfällt. Und wie gut, dass es nichts vom Knirschen im mütterlichen Herzen weiß, wenn man spürt, dass die Zeit uns alle überrollt. Vergeblicher Wunsch, das Kind möge für immer mein kleines Sommerkind mit seiner Schokoeis-Schnute bleiben. Was bleibt ist, den Moment, die pralle Gegenwart bedingungslos zu genießen. (Die wichtigste Lektion, die man lernt, sobald man Mutter oder Vater ist.) Und es ist erst eine Woche her und schon wieder zu weit weg, dass der Kleine wie ein Welpe in der Ostsee herumgetollt ist und die Strand-Flaneure anhielten und sich über den kleinen Wildling amüsierten, der unerschrocken lachend und juchzend Wind und Wellen trotzte.
Ansonsten viel Toben und Balgen im eignen Garten, viel Zeit mit den Omas und dem Opa, Fußball mit den Nachbarjungs und die schönste Entdeckung dieses Sommers: Ein See, so nah, dass er fast ein Haus-See ist. Man möchte jeden Moment speichern, der einen ganz matt und wehrlos vor Liebe macht. Aber soviel kann man gar nicht fotografieren, wie man bewahren möchte. (Noch gehörst du kleiner Mensch ganz mir, noch steht die Welt nicht zwischen uns. Und für immer sind die Kindheitssommer die schönsten unseres Lebens.)

"Swimrad"

Abends am See

Henry vs. Papa

Softeis forever

Mit Papa

Klassiker

Weltmeister

Happy on a rainy day

Love