Februar 2015

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Jahrbuch / Leben
Come on, February!

Come on, February!

Gemacht Den Restwinter durchlitten. Der schwache Zauber des Neuanfangs im Januar wird dann noch mal gedämpft durch den Februar, der wie ein Monolith zwischen Winter und Frühjahr steht. Es gilt also, den Februar zu überwinden – mit Besuch von Mama und Neffen und damit verbundenen Aufenthalten in Cafés, die meist in Service und Angebot enttäuschend sind, wenn es sich nicht gerade um das Fleury handelt. Und gerade als man ausspricht, wie froh man sei, den Januar gesund überstanden zu haben, fängt sich das Kind eine leichte Lungenentzündung und man sich selber eine Gastritis ein (eindeutig nervlich bedingt, da mir jede bellende Hustenattacke des Kleinen direkt in die Magengrube einschlug.) Aber dank Antibiotikum war das Kind rasch wieder wohlauf; ich habe allerdings zwei Wochen gebraucht, um wieder Appetit und Lebenslust zu bekommen. // Text veröffentlicht, Hassmails und Fanpost bekommen und noch etwas viel Großartigeres. Aber vorerst: Pssssst! (OMG!)

Das erste Happy Meal! Und was macht das Kind? Kippt die Pommes bei McDonalds auf den versifften Tisch und verlangt nach Besteck.

Das erste Happy Meal! Und was macht das Kind? Kippt die Pommes auf den versifften Tisch bei McDonalds und verlangt nach Besteck.

Gesehen Winter’s Bone Ich mag die Bücher von Daniell Woodrell. Sie sind schmal, im besten Sinne verdichtet, alles, selbst das Tragische, geschieht beinah lautlos, unspektakulär. Und dennoch packt es einen. Habe mich dennoch gefragt, ob Winters Knochen einen ganzen Film lang trägt. Ja, das tut es, was vor allen an den großartigen Bildern und am Götterliebling Jennifer Lawrence liegt. // Gone Girl Fast so unterhaltsam wie das Buch. Der Blick von Rosamund Pike in der Schlusssequenz! // Precious Knallhart und zärtlich. Verdammt gut. // Wild at Heart Sorry, aber ich musste nach langen, mühsam erduldeten 15 Minuten wegschalten. Nicholas Cage kann ich manchmal, Laura Dern eigentlich gar nicht ertragen. // Jane Eyre Die Verfilmung mit Mia Wasikowska und Michael Fassbender. Herzschmerz und Happy End Deluxe. Was will man mehr? // The Killing Dauerregen, hässliche Autos, Seatttle. Das Setting ist so deprimierend, da ist es gut, dass die Fälle wirklich grausam und extrem spannend sind. The Killing ist ein Remake der fulminanten dänischen Serie Das Verbrechen. Um so erstaunlicher, dass das Remake dem Original in Nichts nachsteht. (Ganz im Gegenteil zur skandinavischen Krimi-Serie Die Brücke, dessen Remake The Bridge überhaupt nicht funktioniert hat. Kein Wunder, Saga Norén ist ja wohl die unkopierbarste Serienfigur ever.) Jedenfalls ist The Killing düster und episch, mit einem sehr sperrigen weiblichen Detective, übellaunig, beziehungsunfähig, dem auch noch ein Junkie-Partner zur Seite gestellt wird. Dass das nicht zum Klischee verkommt, sagt alles über die Qualität der Serie aus. Auch, dass einem das Herz gebrochen wird.

Gelesen Hier und da reingelesen. Ansonsten das Internet rauf und runter.

Gedacht Mit Impfgegnern zu diskutieren ist, wie Globuli einzunehmen: Bringt nichts.

Impfstatus überprüft!

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